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Dienstag, 19. Juli 2016

Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea)

Korbblütengewächse (Asteraceae)


Im Juli beginnt die Hauptblütezeit des Jakobs-Greiskraut. Es ist sehr häufig und fällt durch seine gelben Blütenstände schon von weitem auf. Das Jakobs-Greiskraut besiedelt jede Art von Biotop solange es sonnig ist.
Die Pflanze ist für Menschen und Säugetiere giftig und wird bei Landwirten nicht gerne gesehen.

Das Jakobs-Greiskraut ist in Mitteleuropa heimisch.
 

Samstag, 4. Juni 2016

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

Moschuskrautgewächse (Adoxaceae)


Eine der häufigsten Straucharten in Mitteleuropa ist der schwarze Holunder. Er besiedelt praktisch fast alle Biotope und ist anspruchslos. Bevorzugt werden aber stickstoffreiche Böden.
Der schwarze Holunder wird als Heil- und Obstpflanze seit jeher verwendet. Zu beachten ist aber, das der schwarze Holunder im rohen Zustand als leicht giftig gilt. Daher sollte er nur im abgekochten Zustand verwendet werden.
Der schwarze Holunder ist in ganz Europa verbreitet, darüber hinaus noch in Nordafrika, in Westsibirien, im Kaukasus, in Kleinasien und in Nordindien. Isolierte Vorkommen sind auch in Nordamerika zu finden.

Mittwoch, 30. März 2016

Wiesen-Löwenzahn (Taraxacum Sektion Ruderale)

Korbblütengewächse (Asteraceae)


Nahezu allgegenwärtig ist der Wiesen-Löwenzahn der jetzt bei steigenden Temperaturen die ersten Blütenköpfe öffnet. In früheren Zeiten wurde er als Taraxacum officinalis eingeordnet, neuere Untersuchungen der Chromosonenpaare ergab, das es den Wiesen-Löwenzahn als solches nicht gibt. Es handelt sich vielmehr um eine recht komplexe Artengruppe die eine Bestimmung nur mit Spezialschlüsseln möglich macht.. Daher fast man diese Arten in die Sektion Ruderale zusammen. In Deutschland sind bis her 360 Arten der Gattung Taraxacum nachgewiesen, weltweit sind es 2500 Arten.



Sonntag, 23. August 2015

Echtes Leinkraut (Linaria vulgaris)



 An warmen Standorten wie Böschungen oder Ruderalflächen, aber auch auf Baumscheiben , findet man die auffälligen Blütenstände des echten Leinkrauts, das auch Frauenflachs genannt wird. Es ist ein Kulturfolger der ursprünglich an den Küsten beheimatet war.
Gilt als Heilpflanze bei schlecht heilenden Wunden.




Montag, 17. August 2015

Riesen-Goldrute (Solidago gigantea)


Die Riesen-Goldrute stammt ursprünglich aus den USA und besiedelt Ruderalflächen, lichte Auwälder und Ufer. Sie bevorzugt feuchte und stickstoff haltige Böden. Die blühenden Triebe dienen als Heiltee bei Harnweg Erkrankungen.


Sonntag, 16. August 2015

Spreizende Melde (Atriplex patula)


Auf Baumscheiben, Feldränder oder Ruderalflächen lassen sich sehr oft verschiedene Gänsefußgewächse finden. Sehr häufig ist die Spreizende Melde anzutreffen. Sie wächst bevorzugt auf frischen, lockeren Ton- und Lehmböden mit neutralen ph-Wert.Die jungen Blätter können als gemüse verzehrt werden, die Samenkörner können zum Andicken von Suppen oder als Mehlzugabe verwendet werden.
das Verbreitungsgebiet umfasst ganz Europa, Nordafrika, Westasien , Sibirien bis nach China.


Freitag, 14. August 2015

Große Klette (Arctium lappa)


An Weg- und Feldrändern findet man kleine und große Trupps der großen Klette. Sie bevorzugt frische, nährstoffreiche Böden. Sie wurde früher als Wildgemüse (Blätter und Wurzel) verwendet, heute wird sie noch als Heilkraut benutzt. Das Öl aus der Wurzel findet Anwendung in der Kosmetik. In der Pflanze befinden sich Antioxydanten, so das die Klette in Zukunft ein Potenzial in der Pharmazie oder auch als Nahrungsmittel wieder ein Rolle haben kann.


Karte auf Basis von http://www.tim-online.nrw.de/

Donnerstag, 13. August 2015

Schwarze Königskerze (Verbascum nigrum)




Die schwarze Königskerze wächst zerstreut im ganzem Kartierungsgebiet. Man findet sie an allen sonnigen Plätzen. Die Blüten werden auch heute noch als Heilkraut bei Husten und Heiserkeit verwendet.

Mittwoch, 12. August 2015

Schwarznessel (Ballota nigra)


Die Schwarznessel wird oft übersehen oder meistens bei flüchtiger Betrachtung mit der roten Taubnessel verwechselt. Sie wächst in ganz Europa und besiedelt vorwiegend lockere, feuchte und stickstoffreiche Böden.
Wird auch heute noch als Heilkraut (Herba Ballotae nigrae) verwendet.

Montag, 10. August 2015

Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli)



Ein recht auffälliges Gras kann man im Sommer in oder am Rand von Feldern entdecken. Es ist die Hühnerhirse, ein wärmelienenes Gras das erst im Frühsommer keimt und mit den ersten Nachtfrösten wieder ab stirbt. Die Samen reifen nur in warmen Sommer aus. Trotzdem ist die Hühnerhirse ein lästiges Ackerunkraut, dabei wurde sie in früheren Zeiten als Hirseersatz gesammelt oder angebaut. Die jungen Sprosse können als Gemüse verwendet werden. Die Hühnerhirse ist weltweit verbreitet.


Echter Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)





Der echte Wurmfarn besiedelt Wälder, Gebüsche und Hochstaudenfluren. Er ist in ganz Europa bis nach West- und Zentralasien verbreitet. Die pflanze ist giftig und wurde früher zur behandlung von Wurmkrankheiten benutzt.


Rotkelchige Nachtkerze (Oenothera glazioviana)

Die rotkelchige Nachtkerze ist eine Nachtkerzen Art durch die Kultur in Europa entstanden ist. Sie ist vermutlich eine Hybride zwischen O.elata ssp. hookeri und O.biennsis. Inzwischen ist sie hier und dar verwildert. Typisch für diese Art sind die großen Blüten, der rötliche Kelch und ein rot gepunkteter Stengel. Sie besiedelt gerne stickstoff reiche Strassenränder, Ruderal- und Brachflächen.




Bastard-Gänsefuß (Chenopodium hybridum)







Ein ausgesprochen der Leckerbissen heute am Rande eines Maisfeldes in Düsseldorf-Itter. Mehrere Exemplare des Bastard-Gändefuß. Die Art wächst zerstreut in Unkrautfluren und bevorzugt nährstoffreiche humose Böden aller Art. Die Art gilt in NRW als gefährdet.




Freitag, 7. August 2015

Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis)


Im Gegensatz zu anderen Veilchenarten ist das Acker-Stiefmütterchen eine einjährige Pflanze. Sie besiedelt trockene, nährstoffreiche, stickstoffgesättigte und basenreiche Böden, wie Äcker, Ruderalflächen und Feldränder. Das Acker-Stiefmütterchen wächst in ganz Europa und West-Asien und gilt als Kulturfolger.


Geruchlose Kamille (Tripleurospermum maritimum subsp. inodorum)


Die geruchlose Kamille ist eine Unterart der Küsten-Kamille und besiedelt in ganz Europa nährstoffreiche Äcker und Ruderalfluren. Sie breitet sich oft massenhaft in abgeernteten Feldern aus.

Donnerstag, 6. August 2015

Nessel-Seide (Cuscuta europaea)


Die Nessel-Seide ist ein Vollschmarotzer der bevorzugt Brennessel beseidelt, geht aber auch auf Beifuß und Zaunwinde. Die nessel-Seide ist eine Stromtalpflanze und besiedelt feuchte und nährstoffreiche Standorte. Sie hat ein riesiges Verbreitungsgebiet das von Eurasien bis nach Nordindien reicht.

Mittwoch, 5. August 2015

Wiesen-Alant (Inula britannica)



 Hüllblätter sind an den Spitzen gekrümmt.

Blattunterseite ist mehr oder weniger dicht behaart.

Auch nicht allzu häufig anzutreffen ist der Wiesen-Alant. Er besiedelt , teils überflutete Wiesen und Ruderalstellen. Er ist ein typische Stromtalpflanze, die Bestände in Deutschland sind rückläufig. In Düsseldorf findet man die Pflanze hier und dar in den Uferbefestigungen am Rhein.

Echte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea)


Ein botanisches Highlight war heute der Fund einer kleinen Ansammlung des echten Tausendgüldenkrauts.Es besiedelt in fast ganz Europa sonnige halbtrockene bis frische Wiesen und Waldlichtungen, ist aber nirgendwo häufig. Die Art gilt in NRW als gefährdet und ist geschützt.