Haselnussgewächse (Corylaceae)
Die Hasel ist einer der ersten Blüher in unserer Flora. Bereits im Januar oder Februar beginnt sie je nach Temperatur mit der Blüte. Die männlichen Blütenkätzchen sind schon von weitem sichtbar. Die Hasel besiedlet gerne lichte Wälder, Waldränder und Hecken und braucht warme Böden mit hohem Humusgehalt. Die beliebte Haselnuss die wir so gerne essen, stammt jedoch von der Lamberthasel (Corylus maxima) die in Plantagen angebaut wird.
Hier wird die Pflanzenwelt von Düsseldorf-Holthausen und angrenzender Gebiete dokumentiert. Es werden einzelne Pflanzen vorgestellt und ein Kommentar dazu gegeben. Bis jetzt wurden 244 Arten nachgewiesen.
Mittwoch, 24. Februar 2016
Donnerstag, 7. Januar 2016
Bestimmungsbücher Teil 2
Das Standard Buch zum bestimmen von heimischen Pflanzen ist wohl die Exkursionsflora von Erich Oberdorfer. Mit diesem Buch lassen sich fast alle in Deutschland wachsenden Gefäßpflanzen bestimmen, das sind immerhin so rund 3000 Arten. Das Buch arbeitet nach dem dichtomen Bestimmungsschlüssel (Ja / Nein-Prinzip) und hat nur wenige Abbildungen. Für den Anfänger gewöhnungsbedürfitig aber man lernt diese Art des Bestimmen recht schnell. Grundkenntnisse in Botanik sind dabei hilfreich. Das Buch sollte man in der aktuellen achten Auflage kaufen, es kostet so um die 20 Euro.
Mittwoch, 6. Januar 2016
Bestimmungsbücher Teil 1
Da es zur Zeit an blühenden Pflanzen etwas mangelt, werde ich zur Abwechslung Bestimmungsbücher vorstellen, die ich zur Identifizierung von Pflanzen verwende.
Den Anfang macht der Klassiker "Pareys Blumenbuch". Den Verlag gibt es zwar nicht mehr, aber das Buch wird vom Kosmos-Verlag mit neuer Aufmachung vertrieben.
2500 Pflanzenarten werden beschrieben, davon sind 1250 Arten farbig abgebildet. Für den Anfänger in Sachen Pflanzenbestimmung ist dieses Buch zu empfehlen. Selbst als ich schaue immer noch regelmäßig rein und nutze es zur Schnellbestimmung. Es ist recht handlich und ist der ideale Begleiter für Excursionen. Es kostet zwischen 30 und 50 Euro und ist sicherlich im Antiquariat auch günstiger zu bekommen.
Mit diesem Buch legt man den Grundstein für eine Sammlung an Bestimmungsbüchern.
Sonntag, 27. Dezember 2015
Hommage an die 100 jährige Kastanie in Düsseldorf-Himmelgeist.
Mittwoch, 23. Dezember 2015
Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
Lippenblütler (Lamiaceae)
Wenn
man am Wegesrand eine rotblühende Taubnessel sieht, sollte man sich die
Pflanze nähr betrachten. Nicht immer ist es die rote Taubnessel
(L.purpureum). Wenn die Pflanze kräftiger ist, deutlich nach oben
grkrümmte Blütenröhren hat und silbrige Flecken oder Streifen auf den
Blättern hat, dann ist es die gefleckte Taubnessel.
Sie ist in Mittel- und Südeuropa recht häufig und besiedelt frische bis feuchte Biotope. Die Pflanze gilt als gehaltvolles Wildgemüse und kann bedenkenlos verzehrt werden.
Sie ist in Mittel- und Südeuropa recht häufig und besiedelt frische bis feuchte Biotope. Die Pflanze gilt als gehaltvolles Wildgemüse und kann bedenkenlos verzehrt werden.
Mittwoch, 9. Dezember 2015
Weiße Taubnessel (Lamium album)
Lippenblütler (Lamiaceae)
Die weiße Taubnessel wächst gerne auf stickstoffreichen Böden in
verschiedenen Biotopen und ist eine wichtige Bienenweide. Auch als
Heilpflanze wird sie verwendet. Die jungen Triebe wurden in früheren
Zeiten als Gemüse genutzt. Die Art ist in ganz Europa und Nordasien
verbreitet.
Montag, 7. Dezember 2015
Weicher Storchschnabel (Geranium molle)
Storchschnabelgewächse (Geraniaceae)
Blattstiele haben abstehenden Haare von unterschiedlicher Länge.
Der weiche Storchschnabel stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist in fast ganz Europa eingebürgert. Er besiedelt gerne sonnige und trockenen Stellen, aber ist auch in Wiesen- und Rasengesellschaften zu finden.
Die Blüten stehen immer paarweise und sind meist kräftig purpurrot gefärbt.
Runde Blätter mit 7 Lappen die 3-4 Zipfel geteilt sind. Blätter bis zur Hälfte geschlitzt.
Der weiche Storchschnabel stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist in fast ganz Europa eingebürgert. Er besiedelt gerne sonnige und trockenen Stellen, aber ist auch in Wiesen- und Rasengesellschaften zu finden.
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